Fortbildung
Welche Möglichkeiten der nachfrageorientierten Fortbildung zu schulpsychologischen Themen gibt es?
Falls bei einer Schule Interesse an einer Fortbildung besteht, so kann sich diese mit dem gewünschten Thema an das zuständige Schulpsychologische Beratungszentrum wenden. Bitte fragen Sie vorab dieses Beratungszentrum, ob im Hinblick auf Ihre Anfrage zeitliche und personelle Ressourcen hierzu bestehen.
Das Thema sollte in Verbindung zum Qualitätsprogramm und zur Fortbildungsplanung der jeweiligen Schule stehen. Die geeignete Veranstaltungsform wird dann gemeinsam geklärt.
Grundsätzlich gilt: Fortbildungsmethoden sollten zu den Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern passen und den Inhalten angemessen sein.
Ein Studientag bietet sich z.B. dann an, wenn das gesamte Kollegium Interesse an einem bestimmten schulpsychologischen Thema hat. Studientage ermöglichen von ihrer Konzeption her einen Einstieg und erste Einblicke in das jeweilige Thema.
Wollen sich Teile des Gesamtkollegiums oder einzelne Kollegen unterschiedlicher Schulen (zum Beispiel im Anschluss an einen Studientag) vertiefend mit einem schulpsychologischen Thema auseinandersetzen oder haben Einzelne ganz spezifischen Fortbildungsbedarf, dann sind z.B. Arbeitsgruppen geeignete Fortbildungsmethoden.
Die schulpsychologischen Themenbereiche, die landesweit nachgefragt werden können finden Sie
... hier
Bei wem können schulpsychologische Themenbereiche nachgefragt werden?
Bei den regional zuständigen
Beratungszentren
Wann frage ich nach?
Sobald die schulinterne Fortbildungsplanung die Beschäftigung mit einem schulpsychologischen Thema vorsieht, sollte der gemeinsame Planungsprozess (inklusive Vorbesprechungen mit der Planungsgruppe und Einbindung des Gesamtkollegiums) initiiert werden. Bei Studientagen hat sich eine Vorlaufzeit von 5 - 6 Monate bewährt. Zur Verdeutlichung dient
das beispielhafte Zeitschema.
Warum ist bei der Fortbildungsplanung eine frühzeitige Kontaktaufnahme so wichtig?
Die Erfahrung zeigt, dass eine Fortbildungsmaßnahme zu einem schulpsychologischen Thema dann als unterstützend und nutzbringend wahrgenommen wird, wenn sie flexibel auf die aktuellen Bedürfnisse der jeweiligen Schule bzw. Gruppe angepasst ist und wenn relevante Teilgruppen an Planung und Durchführung der Fortbildung beteiligt sind. Sowohl der Prozess der inhaltlichen und methodischen Klärung als auch die konkrete Planung der individuellen Fortbildungsmaßnahme braucht Zeit. Zudem erleichtert eine frühzeitige Kontaktaufnahme die Suche nach passenden Referenten.
Das
das folgende Zeitschema für die Planung eines schulinternen Studientages zu einem schulpsychologischen Thema stellt exemplarisch die Phasen dar, die Schule und Schulpsychologin / Schulpsychologe vom Erstkontakt über die Planung und Durchführung bis hin zur Nachbesprechung des Studientages durchlaufen. Das Auflisten der beispielhaft genannten Maßnahmen soll verdeutlichen, warum ein zeitiger Erstkontakt und Einstieg in die Planungsphase notwendig ist.
